Was ist das Audit "familienfreundliche Gemeinde"?
Das Audit familienfreundlichegmeinde ist ein kommunalpolitischer Prozess, der Gemeinden die Möglichkeit bietet, ihre Familien- und Kinderfreundlichkeit unter Einbindung aller Generationen bedarfsgerecht, systematisch und nachhaltig weiter zu entwickeln.
Projektleiterin: GV Karin Huber
Bad Kreuzen wurde als familienfreundliche Gemeinde ausgezeichnet
Motiv für die Teilnahme am Audit ist, dass Bad Kreuzen vor allem eine Tourismus- und Wohngemeinde, nach wie vor mit funktionierender Landwirtschaft ist. Familien sind die beste Form des Zusammenlebens, ihnen gebührt eine besondere Aufmerksamkeit. Mit der Errichtung des neuen Siedlungsgebietes ist ein familienfreundliches Umfeld ganz wesentlich. (Bürgermeister Manfred Nenning)
Unter den 86 Gemeinden war auch Bad Kreuzen bei der Verleihung des Zertifikates zur „familienfreundlichen Gemeinde“ am 3. Oktober 2011 im Schloss Grafenegg (NÖ) vertreten.
Im Audit wurde auf jede Gemeinde individuell eingegangen und auch die Bürgerbeteiligung ist ein wichtiger Bestandteil des Prozesses. Verschiedenste Maßnahmen wurden in unserer Gemeinde vom Arbeitskreis, Projektleiterin Karin Huber, erarbeitet und werden nun umgesetzt.
Weiters wurden aus dem Bezirk Perg St. Georgen am Walde und St. Thomas am Blasenstein mit dem Zertifikat ausgezeichnet.
Bereits vorhandene Maßnahmen in Bad Kreuzen, die bei einem Workshop ausgearbeitet wurden:
• Geburtenmünze
• Elternbildungsgutschein
• Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern („Zwergerltreff“)
• Kinderspielecke im Bürgerservice der Gemeinde
• Suchtprävention in der Schule
• Taxigutscheine
• Generationenübergreifende Wanderungen
• Tanzveranstaltungen für Senioren/innen auch mit anderen Gemeinden
• Gemeindeseniorentag
• Pflegekurse für pflegende Angehörige im SENIORium
Geplante Maßnahmen, die bei einem weiteren Workshop eruiert wurden und in den nächsten Jahren umgesetzt werden:
• Bedarfserhebung zur Errichtung einer Krabbelstube
• Bedarfserhebung spezielle Sportangebote für Mädchen
• Ferienprogramm für Pflichtschüler (Thementage: Imker, Landwirtschaft, Vereine etc.)
• Erweiterung des Angebots an Leihomas /-opas
• Zugang zur Kirche und Aufbahrungshalle behindertengerecht gestalten
• Bedarfserhebung mit Jugendlichen hinsichtlich eines Jugendraumes
• Ehrung von Ausbildungen einzelner Gemeindebürger (Lehrabschluss, Matura, Meisterprüfung, Studium,…)
• Veröffentlichung von (auch kleineren) Veranstaltungen
• Initiative für die Attraktivierung eines Kaffeehauses
• Erweiterung der Spielgräte im Kneipp Garten
• Öffentliches WC: Errichtung eines Wickeltisches und Verlängerung der Öffnungszeiten

Gruppenfoto 1. Workshop - IST-Analyse (18.03.2011)

Zertifikatsverleihung am 3. Oktober 2011